Beschreibung:
Es sollen in dieser Fortbildung die verschiedenen Formen der DCM, die unterschiedlichen Untersuchungsschritte, auch mit entsprechenden aktuell vorhandenen Guidelines besprochen werden. Wichtig ist auch die Unterscheidung einer sekundären Kardiomyopathie von dieser primären, meist genetisch determinierten DCM. Wichtige Formen der sekundären Kardiomyopathie mit einem DCM Phänotyp wären die Tachykardie induzierte Kardiomyopathie, die Myokarditis, die systolische Dysfunktion im Rahmen schwerer Systemerkrankungen oder auch hormonell induzierte Probleme (z.B. Hypothyreose, Morbus Addison). Ziel ist es eine strukturierte Untersuchung mit den entsprchend vorhandenen Möglichkeiten durchzuführen, um eine Diagnose zu stellen und sowohl eine sinnvolle Therapie einzuleiten als auch eine Prognose stellen zu können. Entsprechende Beispiele werden hierbei verarbeitet, um die Unterschiede klarzustellen.
Dieses Webinar wird aufgezeichnet. Die Aufzeichnung steht allen Teilnehmenden im Anschluss für 100 Tage kostenlos zur Verfügung. Sie können sich die Aufzeichnung innerhalb dieses Zeitraums beliebig oft ansehen.
Zielgruppe:
Diese Webinarreihe richtet sich an Tierärztinnen und Tierärzte in der Kleintierpraxis, die ihre Kenntnisse in der Kardiologie vertiefen und ihre Kompetenz in der Diagnostik und dem Management von Kardiomyopathien bei Hund und Katze erweitern möchten.
Seminarziel:
Anders als bei der Katze ist beim Hund die häufigste Herzmuskelerkrankung die dilatative Kardiomyopathie (DCM). Insbesondere betroffen sind große oder sehr große Hunderassen wie der Neufundländer, Wolfshunde oder Deerhound. Die Rasse, mit der die häufigste Vorkommenshäufigkeit verbunden ist, ist der Dobermann. Verschiedene Formen der DCM können je nach Rassse aufgefunden werden, und dies muss in der Diagnostik und Therapie berücksichtigt werden.
Referenten:
Oberarzt Kardiologie I Diplomate ECVIM-CA Cardiology
Dr. Nicolai Hildebrandt, Dipl. ECVIM-CA (cardiology), arbeitet als Oberarzt der Abteilung für Kardiologie der Klinik für Kleintiere (Innere Medizin) an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU). Er fertigte seine Dissertation (Transvenöse Embolisation des PDA (< 4.0mm) mit einem singulären Coil beim Hund) in Gießen und erwarb den Titel eines Fachtierarztes für die Innere Medizin der Klein- und Heimtiere, sowie eines Diplomate für Kardiologie des European College.
Besondere Arbeitsschwerpunkte sind die Diagnostik und Therapie angeborener Herzerkrankungen bei Hund und Katze, Herzrhythmusstörungen inklusive der Implantation von Herzschrittmachern, sowie die Diagnostik kardialer Erkrankungen bei Heimtieren.
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